Wohl denen, die noch träumen in dieser schweren Zeit.
Wir wollen nicht versäumen, was ihnen Kraft verleiht.
Lass uns in ihren Spuren gehen und schenk uns Phantasie,
die Welt im Licht zu sehn.

Die noch Gefühle zeigen und gegen Unrecht sind,
die an der Welt noch leiden und weinen wie ein Kind,
die, guter Gott , lass nicht allein.
Wir brauchen ihre Wärme.
Lass sie uns Vorbild sein.

Und die, die fröhlich lachen, behalt in deiner Hut.
Die auch mal Unsinn machen, o Herr, schenk ihnen Mut.
Wir brauchen ihren Lebenssaft  – zu nüchtern ist die Welt!
Gib den Verrückten Kraft !

Wer Fragen hat und Zweifel, den lade zu dir ein.
Lass ihn in deiner Kirche bei uns zu Hause sein,
weil Glaube nur lebendig ist, wo wir gemeinsam suchen –
so wie du ihn erschaffen – soll andern Segen sein.

(Text: Uwe Rahn Melodie: EG 295 Wohl denen, die da wandeln)

 

Unsere Welt braucht Träumer, Menschen mit Visionen, die auch mal „quer“ denken oder auch ungewöhnliche Wege gehen. Sie zeigen Möglichkeiten auf, wie aus Schlamassel oder festgefahren Situa onen wieder raus zu kommen ist. Oft sind es ihre Ideen, die weiterreichen und voran bringen.

Unsere Welt braucht mitfühlende, anteilnehmende Menschen, die nicht „eiskalt“ sind, sondern die sich trauen, ihre Gefühle zu zeigen. Die angesichts von Katastrophen weinen können, die nicht gelähmt sind, wenn es zu einem Unglück kommt. Sie machen die Welt wärmer und menschlicher.

Unsere Welt braucht Clowns. Menschen, die aus vollem Herzen lachen können und die die Welt nicht so bi er ernst nehmen. Unsere Welt braucht Fragende, Zweifler.

Sie zeichnen sich aus durch Offenheit und Empfänglichkeit für Zwischentöne. Und sie haben den Willen, Dinge nicht einfach hinzunehmen.
In dem Lied von Uwe Rahn werden gerade die Menschen zu Vorbildern, die sonst belächelt werden. Sie zeigen den Realisten auf ihre ganz besondere Art, das Leben im Licht der Liebe Gottes zu sehen. Sie tragen seinen Segen in die Welt.

So schenke nun deinen Segen und führe uns ganz sacht, Begleit‘ uns auf den Wegen, die du für uns erdacht.
Und jeder Mensch, ob groß ob klein, so wie du ihn erschaffen, soll andern Segen sein.

Felicita Wickert 

 

 

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