Geröstetes Brot in der Wüste

Liebe Gemeinde!

Begegnungen sind zurzeit nicht möglich. Und doch ereignen sie sich hier und da. Zum Beispiel zwischen Frau S. und Pfarrer K. am Gartenzaun – natürlich mit dem gebotenen Sicherheitsabstand.

Pfr. K.:             Hallo, Frau S. Schön, Sie zu sehen. Wie geht es Ihnen?

Fr. S.:              Danke. Gesundheitlich ist alles in Ordnung. Aber ich habe zu viel Zeit zum Nachdenken.

Pfr. K.:             Worüber denken Sie denn nach?

Fr. S.:              Also ehrlich gesagt, frage ich mich im Moment, ob die Corona-Krise eine Strafe von Gott ist. Das ist doch alles furchtbar. Haben Sie gestern die Bilder aus Italien in den Nachrichten gesehen?

Pfr. K.:             Ja, das habe ich. Und sie haben mich sehr erschüttert. Aber eine Strafe von Gott? Wofür, meinen Sie, könnte Gott uns denn bestrafen wollen?

Liebe Gemeinde!

Als wir letztes Jahr mit unseren Konfirmanden auf KonfiCamp im Knüllhouse in Neukirchen waren, haben wir ein besonderes Experiment gemacht. Die Jugendlichen haben sieben Zettel bekommen, auf die sie sieben wichtige Dinge schreiben sollten. Dinge, auf die sie nur ungerne verzichten würden. Diese Zettel haben wir dann in kleine Stoffsäckchen gelegt und uns damit auf eine Wanderung begeben. Unterwegs gab es sieben Stationen, an denen die Jugendlichen jeweils einen ihrer Zettel abgeben mussten. Die Reihenfolge durften sie selbst bestimmen. Und dann haben wir darüber gesprochen: Wie fühlt es sich für Dich an, diese wichtige Sache in Deinem Leben hergeben zu müssen? Meinst Du, Du könntest tatsächlich eine Zeit lang darauf verzichten?

Die Zukunft lässt uns zwischen Angst und Hoffnung schwanken. Das verlangt nach einer religiösen Deutung. So hat Professor Dr. Dietrich Korsch vor sechs Wochen seinen Vortrag über die Zukunft der Kirche eröffnet. In diesen Wochen hat sich durch Pandemie das Leben geändert: Schwanken zwischen Angst und Hoffnung - das berührt uns in unsrer jetzigen Situation zutiefst. Wie wichtig ist da der Halt des Glaubens! 

Auch in unserer Kirchengemeinde finden die Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen bis auf Weiteres nicht statt. Der Frankenberger Kirchenvorstand und Pfarrerinnen und Pfarrer folgen damit den Empfehlungen der Bischöfin der EKKW und Dekanin Hegmann des Kirchenkreises Eder. 

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ Gedanken zur Jahreslosung 2020

Liebe Leserinnen und Leser!

den Sänger und Songwriter Johannes Oerding höre ich sehr gerne. Er hat eine ehrliche Stimme, mit der er viel von seinen Liedinhalten vermittelt. In diesen Tagen habe ich ein neues Lied von ihm gehört. Es heißt: „Unter einen Hut“, ein nachdenkliches und durchaus selbstkritisches Lied. Johannes Oerding singt darin:

„Hier kommt der sichere Zweifler.
Der gefangene Freigeist,
der rotiert und dann untertaucht.

Hier kommt der mutige Feigling.
Der zu laut schweigt und zu leise schreit.

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Die nächsten Termine

So Apr 05 @09:30 -
Gottesdienst
So Apr 05 @09:30 -
Gottesdienst
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So Apr 05 @11:00 -
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Gründonnerstag
Fr Apr 10 @09:30 -
Karfreitag
Fr Apr 10 @09:30 -
Karfreitag
Fr Apr 10 @10:30 -
Karfreitag
Fr Apr 10 @11:00 -
Karfreitag
Fr Apr 10 @15:00 -
Musikalische Andacht zur Sterbestunde Jesu

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